HOLLEN. Zwei neue Mitstreiter wollen sich in Hollen engagieren – das ist die wichtigste Nachricht aus der umfangreichen Ortsbeiratssitzung. Helmut Beckmann übernimmt ab 1. Juni das Amt des Ortsheimatpflegers. Als neue Jugendpflegerin der Gemeinde Beverstedt für die Jugendräume in Hollen und Lunestedt hat sich Natalie Feldmann vorgestellt.

Als sehr engagierte junge Frau, die gerade ihren Master in Erziehungswissenschaft an der Uni Oldenburg erworben hat, 
erlebte der  Hollener Ortsbeirat Natalie Feldmann. Sie möchte das Angebot im Hollener Jugendraum, 
mittwochs von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr, neu beleben. Als Fußball- und Volleyball-Trainerin konnte ihr dafür 
auch Zeit in der Sporthalle eingeräumt werden.

 

Helmut Beckmann tritt die Nachfolge des bisherigen Ortsheimatpflegers Johann Granz 

an und übernimmt künftig auch Führungen im Heiser Schulmuseum.

 

Ortsvorsteher Meinhard Hühnken (SPD) berichtete, dass mit dem Wechsel der Ortsschilder (Gemeinde Beverstedt) die Ortsteilnamen „Hollener Heide“ und „Oberheise“ „versehentlich verschwunden“ sind. Eine endgültige Klärung gibt es noch nicht.

Hühnken bedauerte, dass bei der Straßennamenänderung in Lunestedt die ursprüngliche „Bahnhofstraße“ trotz seiner Intervention in der Beverstedter Ratssitzung nicht wie vorgesehen in „Hollener Straße“, sondern in „Zum Lunebogen“ umgewandelt wurde.

Auf Grund einer Bereisung der Gemeindestraßen Beverstedts wird es auch um die Vereinheitlichung der Straßenbeleuchtung gehen. Der Ortsbeirat legt Wert darauf, dass die gelben Peitschenlampen an Gefahrenpunkten wie bisher leuchten werden.
Kleine Reparaturen, die Erneuerung des Spielkreisschildes und die Fassadenreinigung sollen an der Turnhalle vorgenommen werden.

Der Stein „900 Jahre Hollen“ am Friedhof sowie das Denkmal in Heise werden restauriert bzw. gereinigt sowie zur Verschönerung des Ortsbildes der Flaschen- und Altkleidersammelbehälter umgestellt und zwei Sitzbänke gestrichen.

Asphaltgranulat wurde für die „Neue Reihe“, „Fuchsberg“ und „Hollener Kamp“ geliefert, kleinere Straßenlöcher werden ausgebessert. Auf den Wirtschaftswegen wird Schlacke benötigt.

In Bezug auf das neue Gaststättengesetz soll geklärt werden, ob der neu gegründete „Förderverein aller Vereine“ die Jahresgebühr von 56 Euro für öffentliche Veranstaltungen übernehmen kann.

Die Kompostanlage am Dorfgemeinschaftszentrum darf nur zur Aufnahme von Abfällen auf gemeindeeigenen Grundstücken genutzt werden.

Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Beverstedt, Horst Scholz, wird eine Umfrage hinsichtlich der Barrierefreiheit durchführen.

Am Sonnabend, dem 16. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr, wird die NORDSEEZEITUNG an der Sporthalle zu ihrer Berichterstattung über die Familienfreundlichkeit der Gemeinde erwartet (mo).   

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